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Drei Auflösungsstufen stehen zur Wahl

Canon unterscheidet die Auflösung in drei Stufen: Normale Qualität, hohe Qualität und höchste Qualität. Hinter diesen drei Stufen stehen eine max. Auflösung von 2400dpi x 1200dpi , eine Mittlere von 1200dpi x 600dpi, und die niedrigste Auflösung von 600dpi x 600dpi. Die erste Angabe bezieht sich dabei auf die horizontale Auflösung und die zweite Angabe auf die vertikale Auflösung. Durch den Vorschub, also den Transport des zu bedruckenden Mediums während des Drucks, ist die vertikale Auflösung geringer als die horizontale Auflösung (Druck in Zeilen).
Nominelle Auflösung beträgt 600dpi

Obwohl der Druckkopf der Canon iPF PRO Drucker eine nominelle Auflösung von 600dpi besitzt, sind durch die Pass-Technik auch höhere Auflösungen mit den Druckern möglich. Ähnlich wie bei Fotoapparaten, die mit Pixelshift arbeiten, um die Auflösung zu erhöhen, also den Sensor verschieben und anschließend mehrere Aufnahmen zu einer einzelnen vereinen, wird beim Druck ein einzelner Punkt mehrfach angesteuert und so die Dichte behutsam aufgebaut.
Um so öfter ein Punkt angesteuert wird, desto besser wird das Ergebnis. Im Umkehrschluss sinkt die Präzision des Druckers, wenn die Geschwindigkeit steigt.

 

Dots sind keine Pixel

Wichtig im Zusammenhang mit der Auflösung ist die Differenzierung zwischen physikalischen „dots per inch“, kurz dpi genannt, und der digitalen Auflösung ppi,
„Pixel per inch“, von elektronischen Geräten und Dateien.

Diese beiden Bezeichnungen für die Auflösung sind nicht direkt vergleichbar, aber die Vermengung der Begriffe führt oft zu großen Missverständnissen.
Eine gute Übersicht zu diesem Thema findet sich auf Wikipedia, weshalb ich mir an dieser Stelle weitere Ausführungen spare und die Seite verlinke.

https://de.wikipedia.org/wiki/Punktdichte

 

Geschwindigkeit und Beschichtung haben Einfluss auf die Druckqualität

Besonders interessant ist die Berechnung der Zeilenauflösung, in der die Form und die Größe eines Dots beschrieben wird.
Für ein gutes Druckresultat ist also das Verhältnis aus Druckgeschwindigkeit und Passes sehr wichtig. Desto besser die Auflösung werden soll, um so geringer ist die Druckgeschwindigkeit und desto mehr Passes werden benötigt.
Einen weiterer Faktor mit Einfluß auf die Auflösung ist das zu bedruckende Medium. Sind die Unterschiede zwischen matten und glänzenden Medien noch recht gering, trennt sich die Spreu vom Weizen bei den Beschichtungen. Die eingesetzten Tintenabsorptionsbeschichtungen unterscheiden sich teilweise deutlich von einander und führen zu entsprechend schlechteren oder besseren Ergebnissen. Gute Beschichtungen in ausreichender Menge nehmen hohe Mengen Tinte auf und grenzen die Druckpunkte scharf von einander ab. Darüber hinaus bieten sie eine hohe Enddichte bei gleichzeitig guter Differenzierung ähnlicher Dichte- und Helligkeitswerte.

Weniger gute Beschichtungen oder auch gute Beschichtungen, die in geringerer Menge aufgetragen wurden, verfügen nicht über diese Qualitäten und können zum einen nicht die höchstmögliche Auflösung umsetzen und zum anderen nur geringe Kontraste sowie weniger differenzierte Drucke ermöglichen.
Insbesondere im Halbtonbereich ist eine gute Beschichtung von großer Bedeutung, während bei reinen Grafiken die Qualität geringer ausfallen darf.

Zusammenfassung

Pixel sind keine Dots und die beste Auflösung des Druckers wird bei niedrigen Geschwindigkeiten und mit einer guten Medienbeschichtung erreicht. Wie hoch die Auflösung der Datei für Halbtonbilder und Grafiken sein soll um perfekte Ergebnisse zu erhalten, werde ich in einem weiteren Artikel erörtern.